Schenkenberg. Am 16. März 2026 besuchte die Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar, die Dorfkirche im Delitzscher Ortsteil Laue. Auf Einladung von Gemeindepfarrer Matthias Taatz sowie der Landtagsabgeordneten Tina Trompter verschaffte sich die Ministerin vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten und den noch bestehenden baulichen Herausforderungen.
An dem barocken Kleinod aus dem Jahr 1739 wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Heute erstrahlt das Gebäude äußerlich wieder in altem Glanz. Die Maßnahmen wurden unter anderem durch Mittel aus dem sächsischen Landeshaushalt unterstützt. Durch das Engagement von Tina Trompter konnten darüber hinaus weitere Fördermittel in Höhe von 62.000 Euro eingeworben werden. Diese sogenannten PMO-Mittel stammen aus dem Vermögen von Parteien und Massenorganisationen der DDR und leisten einen wichtigen Beitrag zur weiteren Umsetzung der Komplettsanierung der Kirche.
„Ich freue mich sehr, dass nun weitere finanzielle Mittel für die Kirchensanierung zur Verfügung stehen“, betont Tina Trompter.
Im Rahmen des Besuchs wurde deutlich, dass insbesondere im Innenraum der Kirche weiterhin erheblicher Handlungsbedarf besteht. „Weite Teile der historischen Innenausstattung und Farbgebung aus der Erbauungszeit sind noch erhalten und müssen dringend aufgearbeitet und konserviert werden“, erklärt Pfarrer Matthias Taatz.
Neben der Ministerin nahmen auch die Bürgermeisterin der Stadt Delitzsch, Patricia Groth, sowie Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde an dem Termin teil. Ortsvorsteherin Yvonne Rohr und Nadine Pache, Mitglied im Gemeindekirchenrat, heben in diesem Zusammenhang das große Engagement der Dorfgemeinschaft hervor: „Es ist dem starken Zusammenhalt und Einsatz der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken, dass die Kirche wieder zu einem attraktiven Mittelpunkt im Dorf geworden ist.“
Auch Bürgermeisterin Patricia Groth unterstrich die Bedeutung gemeinschaftlicher Initiativen: „Projekte wie die Sanierung der Dorfkirche zeigen eindrucksvoll, wie das Zusammenspiel von Kirche, Bürgerschaft und Politik Positives bewirken kann“.
Gut eine Stunde nahm sich Staatsministerin Regina Kraushaar Zeit, um bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen den Ausführungen der Beteiligten aufmerksam zuzuhören und sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde auszutauschen.
„Der Besuch der Staatsministerin verdeutlicht den wichtigen Stellenwert dieser Projekte und zeigt auf, wohin die Fördermittel des Freistaates konkret in unserer Region gehen und was damit umgesetzt werden kann“, so Tina Trompter abschließend.

Fotograf: Robert Schwind
Personen von links: Bürgermeisterin Patricia Groth, Pfarrer Matthias Taatz, Nadine Pache und Tochter, Tina Trompter MdL, Yvonne Rohr, Staatsministerin Regina Kraushaar, Jörg Kiesewetter MdL a.D., Helgard Leweck
















